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Qigong – Die 7 Schulterübungen | Kurs

Das Übungssystem wird vorgestellt

Wie kommt es zu Mikroverletzungen? Welche Folgen können sie haben? Wie kannst Du sie verhindern?

Dieses Video dient als Vorschau. Zum Trainieren werden die Kenntnisse der Übungen vorausgesetzt. Die einzelnen Übungen werden in den folgenden Videos beschrieben.

Die ersten beiden Übungen "Der Priester" und "Der Tänzer" werden vorgestellt. Drehung im Schultergelenk um die Längsachse als Warm-up.

Erste und zweite Übung: "Der Priester" und "Der Tänzer" für Fortgeschrittene.

Die dritte Übung  "Die Gottesanbeterin" wird vorgestellt. Schwerpunkt ist intensives Dehnen von Hand- und Ellbogengelenk.

"Die Gottesanbeterin" für Fortgeschrittene.

Die vierte Übung  "Wandern durch die Ewigkeit" wird vorgestellt. Die Drehbewegungen im Schultergelenk aus der zweiten Übung werden aufgegriffen und erweitert.

"Wandern durch die Ewigkeit" für Fortgeschrittene.

Die fünfte Übung  "Der tanzende Kellner" wird vorgestellt. Die Drehbewegungen im Schultergelenk werden noch einmal intensiviert und mit verwringenden Bewegungen von Ellbogen- und Handgelenk kombiniert.

"Der tanzende Kellner" für Fortgeschrittene.

Die schnelle Version des "tanzenden Kellners" setzt die Beherrschung der Übung voraus. An Stelle einer Audio-Anleitung findest Du hier einige ergänzende Informationen.

Die sechste Übung "Nach den Sternen greifen" wird vorgestellt. Schwerpunkt ist die Entlastung des Schultergürtels.,

"Nach den Sternen greifen" für Fortgeschrittene.

Die siebte und letzte Übung wird vorgestellt. Einfaches Kreisen von Schultergürtel und Armen und gleichzeitige Konzentration auf das Dantian bilden das Cool-down der Übungsreihe.

Aufbaukurse
Die Gesamtdarstellung der "7 Schulterübungen" im Studio. Hier kannst Du die gelernten Übungen im Zusammenhang üben. Wenn Du die Übungen beherrschst kannst Du für das Training Video 3 benutzen.
Aufbaukurse

Der ganzheitliche Aspekt des Schultertrainings

Probleme in den Schultern können ihre Ursache aufgrund einer schlechten Haltung haben. Das kann zum Beispiel die Wirbelsäule beinhalten. Eine andere Ursache können einseitige Bewegungen im Handgelenk sein, wie zum Beispiel das Arbeiten mit der Maus. Deswegen darfst  Du die Schultern nie isoliert betrachten, sondern im Rahmen einer funktionellen Einheit. Dies wäre im Idealfall der ganze Körper. Die 7 Qigong-Schulterübungen berücksichtigen diesen Aspekt. Schwerpunktmäßig werden, was den Bewegungsablauf betrifft, nicht nur die Schultern sondern auch Brust- und Halswirbelsäule und Ellbogen- und Handgelenk mit einbezogen. Aber auch der ganze Körper in Form von Gewichtsverlagerungen, leichten Kniebewegungen oder integrierten Rumpfbewegungen. Je mehr der äußerliche Ablauf verinnerlicht wird – durch Körperwahrnehmung, Körperhaltung, Atemübungen und das Lenken der Vorstellungskraft – wird der ganze Körper an Regenerations- und Aufbauprozessen beteiligt.

Die Schulung äußerer Bewegungen und innerer Prozesse

Der Anfängerkurs befasst sich in erster Linie mit dem äußeren Bewegungsablauf. Aufbauende  Kurse befassen sich dann mit den inneren Prozessen. Dies gilt in der Regel für alle Kurse, so auch für den Wirbelsäulenkurs „Nur  3Minuten täglich für eine gesunde Wirbelsäule“.

Die Bedeutung der 7 Qigong – Schulterübungen im Einzelnen

Die 7 Qigong-Schulterübungen bauen aufeinander auf bzw. ergänzen sich.

Training des Schultergelenks

Die erste, zweite, vierte und fünfte Schulterübung befasst sich direkt mit dem Schultergelenk. Es wird mit Drehbewegungen im Schultergelenkt um die Längsachse begonnen. Die vierte Übung fügt kreisende Bewegungen hinzu und gipfelt in der fünten Qigong-Übung dem „tanzenden Kellner“ bei  dem es zu äußersten verwringenden Bewegungen im Schulter-, Ellbogen- und Handgelenk kommt.

Training von Ellbogen- und Handgelenk

Die dritte Qigong-Übung trainiert hauptsächlich das Hand- und Ellbogengelenk. Vor allem ist auf die intensiven Streck- und Beugebewegungen im Handgelenk zu achten, die durch entsprechendes Strecken bzw. Beugen der Finger eine zusätzliche Dehnspannung erfahren. Das Drehen der Finger nach unten trainiert verstärkt das Ellbogengelenk.

Wichtig: die Entlastung des Schultergürtels

Die sechste Qigong-Übung „Nach den Sternen greifen“ entlastet den Schultergürtel. Sie ist unerlässlich, wenn Du im Schulter-Nacken-Bereich dauerhaft Verspannungen lösen willst. Hier wird bewusst das Absenken der Schultern geübt.  Sobald Dein Körper dieses Absenken automatisiert hat, so dass Du diese Übung im Alltag umsetzen kannst, hast Du einen großen Schritt für Dein Wohlbefinden gemacht. Klares Denken, bessere Konzentrationsfähigkeit, Frei von Kopfschmerzen und Verspannungen und ein Gefühl der Leichtigkeit können die positiven Nebenwirkungen dieser Übung sein.

Cool-down

Die siebte Qigong-Übung „Zum Ursprung zurückkehren“ ist das Cool-Down der Übungsreihe. So einfach der Bewegungsablauf auch sein mag, sind die Wirkungen nicht zu missachten. Wichtig ist eine langsame bewusste Durchführung. Im Fortgeschrittene-Stadium wird die Vorstellungskraft während der Kreisbewegungen zurück ins Dantian geführt.

Einfluss der Armbewegungen auf den Oberkörper

Vierte, fünfte und sechste Übung werden zuerst mit je einem Arm geübt und abschließend mit beiden Armen gleichzeitig. Je nachdem ob mit einem Arm oder mit beiden trainiert wird, ändern sich die Bewegungen im Rumpf. Mit einem Arm ausgeführte Bewegungen bewirken einen asymmetrischen Ablauf des Oberkörpers, wie Seitneigung oder Rotation. Beide Arme bewirken einen symmetrischen Ablauf, nämlich eine Beugung und Streckung in der Brustwirbelsäule. Dieses Muster gilt nicht für die sechste Übung.

Die Komplettlösung für einen gesunden Körper

Eine gute Ergänzung zu den Schulterübungen ist die Wirbelsäulenreihe „Nur 3 Minuten täglich für eine gesunde Wirbelsäule“. Eine intakte Wirbelsäule ist die Voraussetzung für einen gesunden Körper. Ist diese nicht intakt, wirst Du anderen körperliche Probleme nicht in den Griff bekommen.

Entspannung fördert die Regenerationsfähigkeit des Körpers. Mit dem Lehrgang „Fühle und genieße deinen Körper“ gewinnst Du besondere Achtsamkeit Deinem Körper gegenüber und damit auch die Möglichkeit, bestimmte Körperregionen bewusst zu entspannen.